In Zeiten der Virus-Pandemie präsentiert Dieter Kiepenkracher ausgewählte literarische Texte des 16. bis 20. Jahrhunderts zu Seuchen. Denn der Vergleich macht Sie sicher.
"Diese Cholera ist eine prächtige Erfindung. Das ist etwas, was auch die Deutschen in Bewegung setzen könnte." Ludwig Börne.
"Diese Krankheit macht uns grausam zueinander, als wären wir Hunde." Samuel Pepys.
Tucholsky fiebert fröhlich, Fontane hustet brieflich. Bei Nesthäkchen und Ganghofer erkrankt man schwer an Grippe. Kisch berichtet von Maschinen-Mädchen in Chinas Kliniken.
Roth schreibt über Liebe in Zeiten der Cholera. Kossowicz rächt sich. "Gesegnet sei die Cholera!" rufen die New-Yorker, Massengräber füllen sich in New Orleans. Bertha von Suttner erinnert an das Grauen. Die Intimfeinde Heine und Börne sc